Die praxisbegleitende Ausbildung qualifiziert für die Arbeit mit Menschen jeden Lebensalters. Unsere Ausbildung ist eine duale Ausbildung in der die enge Verbindung von Schule und Praxis einen zentralen Stellenwert einnimmt. Neben der Vermittlung von Fach- und Methodenkompetenzen legen wir ebenso Wert auf die Vermittlung von personalen und sozialen Kompetenzen.
Viele Inhalte werden exemplarisch anhand der beiden Schwerpunktbereichen der Arbeit mit psychisch beeinträchtigten bzw. suchtkranken Menschen und der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen vermittelt.
Mit dieser Ausbildung bringt icp eine aktuelle Form der Diakonie professionell zur Geltung, welche fachliche Eignung und Qualifikationen mit Beziehungsfähigkeit und persönlichem Engagement verbindet. icp wendet sich mit diesem Angebot an Personen, die eine auf christliche Grundwerte aufgebaute sozialpädagogische Ausbildung anstreben und diese Aufgabe als persönliche Berufung verstehen wollen.
Ausbildungsziele
Die Ausbildung orientiert sich an gemeinsamen Ausbildungszielen in der schulischen und berufspraktischen Ausbildung, um die im Berufsfeld erforderlichen Handlungskompetenzen zu vermitteln.
Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen sind fähig:
- Lebenssituationen von benachteiligten Menschen zu erfassen, zu analysieren und geeignete Massnahmen ziel- und lösungsorientiert zu planen, durchzuführen und auszuwerten
- KlientInnen in ihrer Alltagsgestaltung und sozialen Integration unter Einbezug und Förderung ihrer Ressourcen zu unterstützen
- KlientInnen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen
- Professionelle Beziehung zu den begleiteten Menschen und ihrem sozialen Umfeld aufzubauen, zu gestalten und wieder abzuschliessen
- Gruppensituationen und Situationen des sozialen Zusammenlebens der begleiteten Menschen zu gestalten
- im sozialpädagogischen Team und mit anderen Fachleuten zusammenzuarbeiten
- sozialpolitische rechtliche Entwicklungen in ihren sozialpädagogischen Auftrag mit einzubeziehen
- ihr berufliches Handeln zu reflektieren und weiter zu entwickeln
- durch die Reflexion ihrer persönlichen Berufsmotivation und durch Anwendung von geeigneten Massnahmen langfristig belastbar zu bleiben
Die Ausbildung dauert 4 Jahre
Neben dem schulischen Unterricht findet die berufspraktische Ausbildung in einer sozialpädagogischen Institution statt, in der die Studierenden zwischen 50% und 80% als Auszubildende angestellt sind. Die gesamte Ausbildung umfasst 5400 Lernstunden, die auf folgende Lernformen verteilt werden:
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Lernform
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Lernstd.
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Kontaktstunden (Unterricht)
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1800
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Selbststudium
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900
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Berufstätigkeit und angeleitete Praxis
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2100
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Diplomarbeit und Diplomprüfungen
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600
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Total Lernstunden
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5400
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Schulische Ausbildung
Der Unterricht findet in der Regel in drei und fünftägigen Schulblöcken, pro Monat einer, im Klassenverband statt. Es wird nach aktuellen Prinzipien und Methoden der Erwachsenenbildung unterrichtet. Jede Klasse wird von einer/einem KlassenbegleiterIn der Schule im Ausbildungsprozess unterstützt, die/der auch als Kontaktperson für Praxisverantwortliche zur Verfügung steht.
Zu den rund 1800 Lektionen Unterricht (einschliesslich Supervision, Hospitationen etc.) kommen noch die Zeit für das Selbststudium und die Diplomarbeit hinzu. Der Schulungsort ist die Tagungsstätte Blaukreuzhaus Hupp in Wisen in der Nähe von Olten, in der die Studierenden während den Schulblöcken in der Regel Kost und Logis beziehen.
Neben Leistungsnachweisen, schriftlichen Arbeiten und Fachprüfungen bilden die Diplomarbeit zu einem Thema aus einem der Unterrichtsgebiete, die Abschlussprüfung sowie die jährliche Praxisqualifikation die Beurteilungsgrundlage am Ende der Ausbildung.
Die berufspraktische Ausbildung
In der berufspraktischen Ausbildung werden die Studierenden von einer/einem PraxisanleiterIn begleitet. Die Schule steht im Austausch mit der Ausbildungsinstitution und der Praxisanleitung. Am Ende jedes Ausbildungsjahres findet ein Gespräch zwischen der Praxisanleitung, der Studentin/dem Studenten und der Klassenbegleiterin/dem Klassenbegleiter zur Praxisqualifikation statt.
Abschluss und Anerkennung
Die hfs befindet sich im Anerkennungsverfahren des Bundesamtes für Berufsbildung BBT zur eidgenössischen Anerkennung des Bildungsgangs Sozialpädagogik HF. Die AbsolventInnen erhalten (vorbehältlich der erfolgten Anerkennung durch das BBT) den Titel "dipl. Sozialpädagoge/in HF".
Weiterführende Informationen sind im Ausbildungskonzept, das im Download-Bereich der hfs bezogen werden kann, zu finden.
„In dieser praxisnahen Ausbildung konnte ich mir wertvolles Fachwissen aneignen, um Kinder und Jugendliche ganzheitlich zu begleiten. Das Hinterfragen der eigenen Motivation und Veränderungsbereitschaft, sowie die Sicht Gottes für meine Klienten sind einige von vielen Aspekten, welche ich täglich in meine Arbeit einfliessen lassen möchte. Von vielem, was ich gehört und gelernt habe, kann ich auch in den Beziehungen in meinem unmittelbaren Umfeld profitieren. Meine Beziehung zu Gott hat sich noch mehr gefestigt. Heute beziehe ich meinen Glauben selbstverständlicher in alle Lebenslagen ein.“ M.V. dipl. Sozialpädagogin icp
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